FC Herrliberg 1SC Veltheim 1
5 - 1Full Time |
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Recap
FC Herrliberg 1 – SC Veltheim 1 5:1 (2:0)
Nachdem Herrliberg in Wiesendangen unnötig zwei Punkte liegen liess, war das Team gegen Veltheim zu Hause unter Zugzwang. Fünf Punkte trennten vor dem Spiel das Drittplatzierte Herrliberg und den Leader Veltheim, sieben Runden vor Schluss. Damit war die Ausgangslage klar, Herrliberg half nur ein Sieg, um wieder ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Dieses Unterfangen war kein leichtes. Veltheim ist das einzige Team der aktuellen 2. Liga-Gruppe, gegen welches der FCH noch nie gewonnen hat. Diverse Niederlagen und Unentschieden stehen zu Buche sowie einen einzigen Sieg, jedoch in einem Cup-Spektakel auf dem Langacker, nicht in der Meisterschaft. Veltheim steht auch nicht ungerechtfertigterweise auf dem Leaderthron. Da wird seit Jahren hart gearbeitet um sich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Spieler kommen und gehen nicht wie frische Gipfeli beim Bäck, sondern bleiben und nur vereinzelt stossen neue Spieler vom eigenen Nachwuchs oder der Region dazu. Und dies seit Jahren mit dem gleichen Staff. Da stand dem FCH also eine sehr eingespielte Truppe gegenüber, welche nebenbei top fit ist und fussballerisch einiges zu bieten hat. Die vergangenen Spiele waren immer hart umkämpft, auf einem spielerisch hohen Niveau und obwohl es immer um viel geht, stets fair. Daher machten diese Spiele auch ohne Vollerfolg Spass und der Respekt vor dem Gegner war gross.
Es war also alles angerichtet, für ein Spektakel auf dem Langacker. Wenn man sich einer Analogie zum Poker zuwenden möchte: Der FCH musste All-in gehen! Alle Chips in die Mitte des Tisches schieben, gewinnen oder einpacken und nach Hause gehen. Veltheim muss mitgehen und kann einen Konkurrenten ausschalten. Nicht nur, dass Herrliberg All-in gehen musste, für das Team war es zudem nach fast sechs Jahren mit dem aktuellen Staff unter Trainer Benz womöglich das letzte ganz grosse Spiel. Und eines sei gesagt, jeder der lieber in den Letzi zum Derby Not gegen Elend ging oder den Samstagabend anders verbrachte, verpasste ein Spektakel auf einem unglaublich hohen 2. Liga-Niveau.
Der Herrliberg Staff bereitet das Spiel minutiös vor und nutzte dabei das Videomaterial auf Youtube und Veo-Live, wo die Spiele von Veltheim aus diesem Frühling ersichtlich sind, für diese detaillierte Vorbereitung. Da wurde die Spielauslösung, das Pressing, die Standards sowie einzelne Spieler bis zu Schuhgrösse durchgekaut, um das Team für diesen letzten Tanz perfekt vorzubereiten. Ja letzter Tanz, auch dieses Motiv, angelehnt an die Netflix-Doku über Michael Jordan «the last dance», bedient sich Trainer Benz in diesem Frühling gerne immer wieder. Und dann ging es los und die Herrliberger waren bereit.
Was die Mannschaft in den ersten 30 Minuten auf den Platz brachte, war vielleicht das beste Spiel je unter Trainer Benz oder sogar der Vereinshistorie, denn wann spielte man je in der 2. Liga Spitzengruppe mit? Herrliberg spielte ein unglaublich intensives Pressing und Veltheim kam nie dazu auch nur 2-3 Pässe sauber zu spielen, Bälle wurden immer wieder in der gegnerischen Hälfte erobert, fast jeder Zweikampf wurde gewonnen und sich Chance um Chance erarbeitet. Und was für eine Körpersprache und Intensität der Gastgeber! Nur das Resultat war nach 30 Minuten aus Sicht Herrlibergs zu knapp.
Bereits der Anstoss wurde von Vizner perfekt auf den Flügel gespielt, der erste Ball kam in die Box und wurde geklärt. Eckball FCH nach nicht einmal 10 Sekunden und dieser ergab sogleich die nächste Chance. Herrliberg zog ein Powerplay auf und es folgte die nächste grosse Chance nach einem Freistoss von Daull. Dann die neunte Minute, ein hoher Ball hinter die Abwehr von Farah, der zu weit angesetzt war. Viele Stürmer würden hier gar nicht erst durchlaufen, aber nicht der laufstarke Gaube, der auch ohne grosse Erfolgschance losprintete. Und der grundsätzlich für 2. Liga-Niveau überqualifizierte Bretscher zögerte beim Hinauslaufen den einen Moment zu lange. Eventuell irritierte die direkte Sonneneinstrahlung. Jedenfalls war es genau dieses Zögern, weshalb der Schlussmann zu spät kam. Gaube spielt zuerst den Ball und wurde von Bretscher im Strafraum abgeräumt. Ein schwieriger Entscheid für den Unparteiischen, aber mit Elfmeter und Gelb für den Torwart liegt er wohl richtig. Leider verletzte sich Bretscher beim Zusammenprall und hat nach dem Nasenbruch in Gossau erneut Pecht. Dies wünscht man niemanden und an dieser Stelle gute Besserung. Gaube konnte nach kurzer Pflege weiterspielen. Daull blieb gegen den eingewechselten Wüthrich cool und verwandelte souverän zum 1:0.
Nach dem langen Unterbruch ging es weiter und ein zu langer Ball aus dem Veltemer Halbfeld auf den Stürmer rollt harmlos Richtung Vasilj im Herrliberg Kasten, der den Ball im Normallfall problemlos erreicht. Vielleicht war dieser in der Zwischenzeit wieder kalt geworden, da er noch keinen Ball berührte, jedenfalls brach Vasilj schreiend zusammen und blieb liegen. Leider riss die Achillessehne und so musste auch auf Seiten der Herrliberger der Torwart verletzt raus, auch gute Besserung an Vasilj. Die Herrliberger Verteidiger rannten beim Ball, bei welchem sich Vasilj verletzte, nicht weiter zurück, nur der gegnerische Angreifer sah, dass Vasilj zusammenbrach und wollte dies für den Torerfolg nutzen. Zum Glück reagierte Captain I. Lustgarten gerade noch so und klärte in Extremis zum Eckball, welcher von Veltheim als Chance zum Torerfolg genutzt wurde, jedoch ebenfalls eindrucksvoll von Lustgarten geklärt wurde. Dies ist daher erwähnenswert, da der Zwischenfall auf dem Platz einige Diskussionen auslöste, ob es seitens Veltheim zwei Mal Fairplay war. Zuerst die Chance ausnutzen und den Eckball dann so zu treten. Ehrlich gesagt, ja man könnte hier auf Fairplay plädieren, aber es würde auch zu weit gehen, Veltheim hier ein unsportliches Verhalten vorzuwerfen.
So also der zweite Torwartwechsel. Und jetzt profitieren die Herrliberger davon, dass man seit Jahren mit Vasilj, Lichtin und Kaiser mit drei gleichwertigen und überdurchschnittlichen 2. Liga Torhütern arbeitet. Wohle dem, der in einer solchen Situation einen so erfahrenen Torwart wie Lichtin auf der Bank hat, der sich in Topform befindet und sogleich bereit war. Nach dem abgewehrten Corner nahm der Herrliberger Powerfussball seinen weiteren Lauf. 17. Minute riesen Chance für Cavaliere nach einem Eckball, freistehend schlägt er auf der Fünfmeterlinie neben den Ball. 21. Minute, starkes Durchspiel über Lou Brauchli und Farah und dieser mit dem Ball in die Mitte, wo Gaube ins leere Tor einschieben könnte, wäre er nicht einen halben Schritt zu weit vorne gewesen. 25. Minute, klasse Durchspiel von Daull, Perucchini und Vizner durch das Zentrum. Vizner mit dem Steckpass auf Gamboni, der zieht vorbei in den 16er, fällt und Penalty. Schon wieder, dachten alle. Aber der Schiedsrichter gab Gamboni Gelb – eine folgenschwere – für eine Schwalbe. Dies lässt sich nicht auflösen, sicher ein harter Entscheid für den FCH, aber der Referee war sich seiner Sache sicher und so gilt es den Entscheid zu akzeptieren. 27. Minute, eine der vielen Balleroberungen von Lenny Brauchli in Zusammenarbeit mit Gaube, und dies am gegnerischen 16er und der Torwart, welcher zuvor den Ball spielte, stand weit neben dem Tor. Lenny Brauchli und Gaube alleine vor dem verwaisten Tor, die Bank von Herrliberg sprang bereits zum Torjubel auf, aber Lenny Brauchli war wohl so überrascht von der Chance, die sich ihm öffnete, dass er viel zu früh schoss. Beziehungsweise hätte er geschossen, wäre es ein Tor gewesen, es wurde ein leichter Pass, welcher der Torwart noch abfangen konnte. Nach etwas mehr als 30 Minuten liess das Herrliberger Powerplay etwas nach. Mit «nur» 1:0 belohnte man sich zu wenig für diese Startphase. Wobei durch die beiden längeren Unterbrüche die reine Spielzeit wohl einige Minuten kürzer war. Das Heimteam schaffte es aber eindrücklich, sich nicht von den beiden längeren Pausen aus dem Rhythmus bringen zu lassen.
Langsam, ganz langsam kam nun Veltheim ins Spiel. Das Check-In der Gäste fand ungeplant verspätet statt, kam dann aber doch noch. Nun schafften es die Gäste das Herrliberger Pressing auch einmal zu umspielen oder mit guten langen Bällen hinter die Abwehr zu kommen. Vor allem über Captain Michienzi wurde es nun das eine oder andere Mal gefährlich. Aber auch die anderen starken Offensivspieler kamen ins Spiel. Bagnato verpasste zwei Hereingaben um Haaresbreite und Cecchini, der bisher vom anderen «chini», nämlich Perucchini abgemeldet wurde, zog nun den einen oder anderen Angriff auf. Der pfeilschnelle Miraglia konnte nicht wie üblich von Velte in seine Situationen gebracht werden, da nun ja, mit Lou Brauchli wohl der schnellste Aussenverteidiger der Liga dort stand. Die besten Möglichkeiten hatte Veltheim in der 35. Minute mit dem ersten gefährlichen Abschluss sowie in der 43. Minute, als Daull, Cavaliere und Lichtin gerade so klären konnten. Aber das Heimteam war nicht schwächer, das Spiel wurde einfach ausgeglichener. Und ein herrlicher Angriff führte zum 2:0. Gaube leitet mit der Hacke weiter auf Vizner, der den freistehenden Gamboni sieht, welcher unwiderstehlich abzog. Kurz darauf hatte Vizner in der 42. ebenfalls noch eine grosse Chance für das 3:0. Dann nach sechs Minuten Nachspielzeit ein Doppelpfiff. Pause. Eine dominate Halbzeit und verdiente Führung der Herrliberger.
Nach einer berauschenden ersten Halbzeit hiess es nun durchatmen, Batterien wieder auffüllen und den Plan für die zweite Halbzeit schmieden. Und die Zuschauer konnten sich auf ein weiteres Spektakel freuen. Die meisten Gäste hätten sich wohl vorgenommen, besser ins Spiel zu finden als beim Anpfiff, um in der zweiten Halbzeit den Anschluss zu schaffen. Das 2:1 suchen und wenn es nicht kommt, dann irgendwann öffnen. Denn auch ein Punkt wäre für den SCV wertvoll gewesen. Aber dies ist nicht das Velten-Gen. In der Halbzeit ging ein Verteidiger raus und mit Stürmer De Sousa kam richtig Power. Veltheim gleich von Beginn weg mit nur noch einer 3er-Kette hinten sowie zwei Stürmern. Was für eine Offensive Power. Aber auch viel Risiko, gegen die Umschaltstarken Gastgeber, die nun ebenfalls die beste Offensive der Liga haben, so früh aufzumachen. Aber den Mutigen gehört bekanntlich ja die Welt, meistens zumindest.
Und da Herrliberg sich in der Pause vornahm, zumindest die ersten 10-15 Minuten nach dem Tee nochmals ein hohes Pressing anzusetzen, konnten die Zuschauer eine wilde Startphase in die zweite Halbzeit sehen. Das ging hektisch hin und her, ohne viel Ballbesitzfussball, was auf Grund der Konstellation und des kleinen Kunstrasens fast nicht möglich war. Gleich nach der Pause ein guter Angriff der Herrliberger und ein schneller Konter der Gäste, welchen Lichtin stark entschärfen kann. Kurz darauf herrlicher Angriff von Veltheim, Cecchini völlig frei vor Lichtin, an anderen Tagen haut er den humorlos rein, aber nicht an diesem Tag, denn jetzt war Herrliberger-Tag! Zwischen der 50. bis zu 70. Minute hatte Veltheim die beste Phase und drückte auf den Anschluss und zeigte eindrücklich seine Qualitäten. Herrliberg wehrte sich aber mit allem was sie hatten und erspielten sich die eine oder andere Konterchance. Die grösste Chance vergab Daull mit dem Kopf. Herrliberg überstand diese Druckphase der Gäste und so kam die 70. Minute.
Und mit der 70. Minute kam Gamboni, der in diesem Frühling seine Topform wiedergefunden hat, mittlerweile FCH-Topscorer ist und auch in der 2. Liga-Topscorer-Rangliste mit 16 Toren dem Spitzenreiter Bagnato (19 Tore) an die Fersen geheftet hat. Als Aussenverteidiger willst du da nicht ran müssen. Balleroberung, Konter, Lenny Brauchli mit dem öffnenden Pass auf Gamboni, welcher alleine auf das Tor zieht und das viel umjubelte 3:0 zwischen den Hosenträgern des Keepers hindurch erzielte. Die Herrliberg waren nun beflügelt und nutzten das Momentum für den nächsten Angriff. 72. Minute, Flanke auf Gamboni ins Zentrum, wo er nur einen Gegenspieler hat und dessen Rempler gerne annimmt, da der nächste Elfmeterpfiff folgte. Und ja liebe Veltner, hier geben wir euch recht, dieser Elfmeter war überhart. Da kann man die Proteste verstehen. Der erste, und folgende dritte Elfmeter, waren aber mit gelb/schwarzer Brille absolut korrekt.
Gamboni war dies egal, er setzte den Ball auf den Punkt und erzielte das 4:0, unhaltbar. 4:0 und noch 16 Minuten auf der Uhr. Für Herrliberg nun ein Schaulaufen. Aber, und hier muss man dem Gegner Respekt zollen, Veltheim liess sich nicht gehen. Sie versuchten weiterhin alles und gaben nicht auf und so kam das 4:1. In der 78. Minute stahl sich Bagnato im Rücken von Daull davon und erzielte völlig frei per Kopf das 4:1. Nur kurz darauf der nächste gelungene Angriff der Gäste, der Ball landet an der Unterlatte, von da am Boden und wieder ins Feld. Die Veltheimer sahen den Ball hinter der Linie, die Herrliberg nicht. Auch auf der Kamera kann man es nicht auflösen. Vielleicht war der Ball hinter der Linie, vielleicht auch nicht. Aber was Sache ist, da die Flanke fast von der Grundlinie kam, stand der Linienrichter nahe der Torlinie und müsste die Beste Sicht von allen gehabt haben, also Entscheid akzeptieren.
Der Schlusspunkt war dann schon etwas kitschig. Gamboni wieder einmal unaufhaltsam, bzw. nur mit Foul aufhaltsam und der nächste Elfmeter. Geburikind Vizner krönte seine grossartige Leistung mit dem persönlichen Treffer zum 5:1. Damit war die Partie beendet. Herrliberg zeigt einen berauschenden Auftritt gegen einen starken Gegner, der trotz der starken Leistung des Heimteams lange im Spiel blieb. Veltheim zeigt sich auf dem Platz (gilt nicht für den Spielbericht auf Instagram), als sehr fairer Verlierer und gratulierte zum Sieg. Zum ersten Mal gelang dem FCH ein Meisterschaftssieg gegen Veltheim. Viele packende Spiele liegen hinter uns. Sollte Veltheim, oder Herrliberg als lachender Dritter aufsteigen, werden wir diese Duelle vermissen. Den Gästen aus Winterthur weiterhin viel Erfolg in der verbleibenden Rückrunde und ein Augenzwinkern den Seehinauf (oder hinunter?) in Richtung Stäfa, denen man zur Übernahme des Throns verhalf. Die Schlussphase wird spannend, und das Team, welches am Ende ganz oben steht, hat es definitiv verdient.
Um den gespannten Bogen zum Pokern wieder zu schliessen. Herrliberg gewann das All-in und bleibt am Tisch, bestellt beim Kellner den nächsten Drink und lässt sich die nächsten Karten ausspielen. Aber auch Veltheim und Stäfa sitzen noch am Tisch und haben nach wie vor mehr Chips vor sich. Herrliberg kann nun zwar wieder mitspielen und auch einmal einen Bluff wagen, aber Punkte sollte man keine mehr liegen lassen, will man den Anschluss an die starke Spitze halten.
Mit dem Sieg gegen Veltheim endete die Woche nach der Enttäuschung in Wiesendangen versöhnlich. Ja was war das in Wiesendangen. Wie immer gegen diesen Gegner faire und enge Spiele. Herrliberg mit einer bärenstarken ersten Halbzeit, Wiesendangen zwei Mal über der Hälfte. Einmal entstand eine grosse Chance und einmal das 1:1. Zuerst lieferte Gaube nach seiner Rückkehr auf den Platz mit dem 1:0 sogleich ab. Kurz darauf pfeift der Unparteiische ein klares Foul an Farah in der gegnerischen Hälfte leider nicht ab, Herrliberg motzt und verliert den Fokus. Diese Unachtsamkeit nutzt Wisi mit einem Ball hinter die Abwehr, Stürmer kreuzt Verteidiger Cavaliere, der trifft ihn. Zwar ist I. Lustgarten noch ganz in der Nähe, aber da kann man auch Rot ziehen. Das 1:1 fiel mit diesem Freistoss. Herrliberg machte durch Gamboni zwar noch das 2:1 vor der Pause, liess aber weitere Hochkaräter fahrlässig liegen. Mit der viel zu knappen Führung ging es in die Pause. Und die Gäste liessen danach weitere Chancen liegen und so stand es in der 86. Minute tatsächlich immer noch 2:1 ehe Wiesendangen die Schlussoffensive einläutete. Und so kam die 93. Minute und damit ein Eckball und ein Tor. Viel Frust bei Herrliberg. Nun weiter geht’s.
Beim Siegesbier nach dem Spiel gegen Veltheim hörte man hie und da, hätten wir doch nur die Spiele in Wiesendangen oder Beringen gewonnen, was wäre dann… Kann man so sagen, aber es bringt nichts und es brauchts nicht. Sondern man soll sich über die tolle Leistung gegen Veltheim freuen und dann auf das nächste Spiel schauen. Dieses steht am kommenden Samstag auswärts beim FC Phönix Seen an.
Meisterschaftsspiel 20, 09.05.2026, FC Herrliberg 1 – SC Veltheim 1 5:1 (2:0)
Langacker, Herrliberg: Tore. 11. 1:0 Daull (Penalty), 42. 2:0 Gamboni, 70. 3:0 Gamboni, 73. 4:0 Gamboni (Penalty), 78. 4:1 Veltheim, 89. 5:1 Vizner (Penalty)
Herrliberg: Vasilj (16. Lichtin); Lou Brauchli, I. Lustgarten, Cavaliere (74. O. Wyss), Daull (82. A. Lustgarten); Perucchini; Farah (68. C. Wyss), Vizner, Lenny Brauchli (76. Schuhmacher), Gamboni; Gaube
Bemerkungen: Gelbe Karten: Herrliberg: Gamboni, Gaube; 5xSC Veltheim

