Obwohl Markus Kaiser als neuer Trainer des B-Diplom erworben hatte, waren über das Fanionteam vor allem Negativschlagzeilen zu lesen. „kämpfte unglücklich“, „vom Glück verlassen“, „zu spät erwacht“, „zitterte gegen die Polizisten“, „erneute Niederlage, „brutale Niederlage“ waren einige der Zeitungstitel. Am Ende schaute dann als 6. Rang doch noch ein Mittelfeldplatz heraus. Das 2. Team wurde 8. die Senioren 5. die Veteranen a beendeten die Saison als Gruppenerste und die Veteranen II auf dem 3. Rang.
„Vom Fussballfeld ins Bett“ lautete die fette Schlagzeile in der Zeitung nach dem Schülerturnier, 80 Kinder fehlten am Montag krankheitshalber in der Schule. Das Ereignis fand in Radio, Fernsehen und Presse grosse Beachtung, es zeigte sich dann, dass nicht wie vermutet eine Lebensmittelvergiftung sondern ein viraler Infekt Ursache des Übels war. Zum ersten Mal erschienen die Juniorinnen als 8. auf einer Meisterschaftsrangliste. Ganz stark trumpften die C-Junioren auf, sie belegten in der Stärke-klasse den 2. Schlussrang, die A-Junioren wurden 6.
Der 20. Mai 2001 geht wohl als schwärzester Tag in die Geschichte des FC Herrliberg ein. Im Anschluss an ein Spiel auf dem Langacker hörte das Herz von Martin Widmer zu schlagen auf. Am Platz seines plötzlichen Todes neben dem Clubhüttli wurde in einer ergreifender Feier zur Erinnerung ein Kastanienbaum gepflanzt.
Das Grümpelturnier erlebte mit der 25. Austragung sein Jubiläum, „im Morast versunken“ lautete die Überschrift des Zeitungsberichtes über diesen Anlass. In der zusammen mit dem Männerchor organisierten Chilbibeiz stand nach vielen „Raclette-Jahren“ zum ersten Mal Risotto auf dem Menueplan.
Für die neue Saison konnte neben Markus Kaiser Roger Stocker als neuer Co-Trainer gewonnen werden. Nach einer knappen 3:4 Cup-Niederlage gegen das höherklassige Höngg gings mit Elan in die Meisterschaft. In den Seederbys wurde Männedorf bezwungen und gegen Stäfa und Meilen unentschieden gespielt. Im Match gegen Meilen erzielte Marc Sauter das 1’100 Meisterschaftstor des FC Herrliberg. Nach dieser grossartigen Serie konnte der FCH auf dem ersten Tabellenplatz überwintern.
Kurioses gab es von der zweiten Mannschaft zu lesen, obwohl anstelle des verletzten Torhüters ein Feldspieler ins Tor stehen musste, wurde der Leader Wald mit 4:0 geschlagen. Ein Wechsel gab es im Herzstück des FC Herrliberg dem Clubhüttli. Nach vielen Jahren erfolgreichen Wirkens traten Bea und Kurt Sauter zusammen mit Lotti Dal Castel die Führung dieser weitherum bekannten Institution ab. Als neue Hüttenwarte konnten Trudi und Ruedi Schuhmacher gewonnen werden.
Der Jahresabschlussabend hatte unter dem Zepter der ersten Mannschaft das Motto „Après Ski“.