An der 22. Generalversammlung trat Rolf Jenny nach 20 Amtsjahren als Präsident des FC Herrliberg zurück, für seinen immensen Einsatz beim Aufbau des Vereines wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt. Rolf Jenny übernahm dafür schon zwei Monate später ein neues Präsidium. Am 15. März wurde er ehrenvoll zum Gemeindepräsidenten gewählt. Als vierter Präsident in der Geschichte des FCH übernahm Reto Tobler die Vereinsleitung.
Das sechste Hallenturnier der A-Junioren war mit zwanzig teilnehmenden Mannschaften ein Erfolg. Die beiden Aktivmannschaften bereiteten sich in einem Trainingslager im Tessin auf die Rückrunde vor. Obwohl in der Meisterschaft nach mehr als zwei Jahren zum ersten Mal wieder ein Heimspiel verloren wurde, errang der FCH seinen bisher grössten sportlichen Erfolg. Mit einem Kader von nur 15 Spielern, wurde am 7. Juni in Volketswil mit einem 4:0 Sieg der Aufstieg in die 2. Liga geschafft. Auch die zweite Mannschaft stand nicht zurück und konnte am gleichen Tag den Aufstieg in die 4. Liga feiern.
Anlässlich eines hochsommerlichen Dorf- und Grümpelturnieres wurde das zweite Spielfeld mit einem Spiel der Gemeindebehörden von Herrliberg und Erlenbach eröffnet. Zum ersten Mal fand im Rahmen dieses Anlasses ein Kleinfeldturnier für Senioren und Veteranen statt. «Herrliberg und Meilen im Clinch» lauteten die Zeitungstitel zu Beginn der neuen Saison. Fünf Spieler des in die 4. Liga abgestiegenen FC Meilen wollten ihr Glück beim FC Herrliberg in der 2. Liga versuchen. Da sich die beiden Verein über die Übertritte nicht einigen konnten, wurde der Fall dem SFV zur Beurteilung übergeben. Dieser verknurrte den FC Herrliberg zur Bezahlung der Ausbildungskosten dieser Spieler: stolzer Preis: CHF 19’600.–.
Revolutionäres war aus der «Altherrenabteilung» zu vernehmen. Infolge Spielermangels hatten sich der FCH und der FC Küsnacht zu einer Spielergemeinschaft zusammengefunden. Der Zusammenschluss wurde mit einem geselligen Abend gefeiert. Der Zusammenschluss führte zur Bildung einer Senioren-, zweier Veteranenmannschaften und einem Team in der Veteranen-Altersklasse. Obwohl Sepp Brändli zur Entlastung des Trainers als Coach verpflichtet wurde, begann das Zweitligaabenteuer recht harzig. Die fünf ersten Meisterschaftsspiele wurden wenn auch nur knapp verloren. Ein Sieg im Cup und in zwei Meisterschaftsspielen (eines davon gegen den FC Stäfa) liessen am Ende der Vorrunde etwas Hoffnung aufkommen. Erfreulich der Aufstieg der C-Junioren in die Eliteklasse. Aus 10 Meisterschaftsspielen wurden 27 Punkte gewonnen.
Aufstieg in die 2. Liga , 7. Juni 1998 mit folgender Mannschaft:
Rolf Jenny, Reto Tobler, Pascal Sauter, Thomas Christen, Markus Kaiser, Dominic Roth, Sabi Kaszas, Andreas Schmohl, Marc Sauter, Fritz Hänzi, Roberto Bosio, Bruno Edelbauer
Marc Berger, Markus Lienhart, Marco Schatt, Andreas Enderlin, Mirko Pittau, Philipp Schürch (Trainer), Roman Leuenberger, Sandro Faerber, Diego Felder
Amtsübergabe