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1995

An der 19. Generalversammlung wurde Jean-Pierre Lederer als Spiko neu in den Vorstand gewählt. Das sportliche Ziel des Vereins war es, im Jubiläumsjahr den Ligaerhalt der 1. Mannschaft zu sichern, Während die C-Junioren und die Senioren Gruppensieger wurden, mussten die zweite Aktivmannschaft leider den Weg in die 5. Liga antreten. Die C-und D-Junioren verbrachten ihr Trainingslager in Zuchwil, zur Abwechslung wurde das EM-Ausscheidungsspiel Schweiz-Türkei in Bern besucht.

Die Garderoben der neuen Sporthalle sorgten dafür, dass das 1979 in Fronarbeit umgebaute Garderobengebäude endgültig ausgedient hatte. Als Entgelt für die vom Verein erbrachten baulichen Leistungen, wurden von der Gemeinde CHF 16’500.– der Kosten für die Renovation des Clubhüttlis übernommen. «An der Goldküste heulen die Alarmsirenen», war der dramatische Zeitungstitel, welcher darauf hinwies, dass sich Stäfa, Küsnacht, Männedorf, Meilen und Herrliberg in ihren Ligen im Abstiegsstrudel befänden und um ihre sportliche Existenz kämpften. Immerhin wurde dabei dem FC Herrliberg attestiert ein «gesunder Verein» zu sein der auf einer soliden Basis stehe. «Der FC Herrliberg wird erwachsen» war die Überschrift zu einem ganzseitigen Bericht in der Zürichsee-Zeitung zum 20-jährigen Vereinsjubiläum.

Das Jubiläum wurde am 16. Juni mit einem grossen Fest im Rahmen des 19. Dorf- und Grümpelturnieres gefeiert. Ein verspätetes, dafür umso grosszügigeres Geburtstagsgeschenk erhielt der Verein am 29. November. Die einmal mehr sehr sportfreundliche Gemeindeversammlung stimmte dem Antrag zur Sanierung und Erweiterung der Sportanlagen im Langacker zu und bewilligte den Kredit von CHF 825’000.–.

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